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10.12.2008

Die auf dem Seil gehen

Trendsport Slacklinen Sie machen das Unm�gliche m�glich. Slacker bew�ltigen eine Strecke auf einem 25 mm d�nnen, zwischen zwei Fixpunkten gespannten Schlauchband, der so genannten Slackline. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Distanz 5 m oder 50 m betr�gt. Es geht nur darum, die Balance zu halten. Im Gegensatz zum Balancieren auf dem Drahtseil dehnt sich die Slackline unter der Last des Slackliners. Jedes kleine Zucken, jede unruhige Bewegung und jedes Verkrampfen spiegelt sich wider. Die Line ist gnadenlos und wirft den Slacker bei geringsten Fehlern ab. Entsprechend gro� sind die Herausforderungen. Wer diesen Sport aus�bt, beherrscht Balance, Konzentration und Koordination. Vor allem die innere Ruhe ist unerl�sslich f�r die Schritte zum Erfolg, dem Queren der Line. Wettk�mpfe und Regeln gibt es hier nicht. Jedes Mal, wenn man die Line aufs Neue betritt, lernt der Geist den K�rper immer mehr zu kontrollieren bis hin zur vollkommenen Perfektion.

Frei, unabh�ngig und auf sich selbst gestellt

Das Slacken ist in Europa Anfang der 1980er Jahre dem Klettersport entsprungen. Auch nutzten Ski-Rennl�ufer gespannte B�nder zum Balancieren, um ihr Gleichgewicht zu trainieren. Die Urspr�nge des Slacklinen sollen bei Kletterern des Yosemite Valley zu finden sein. Angeblich vertrieben sie sich die Zeit an Ruhe- und Regentagen damit, zuerst auf Absperrketten von Parkpl�tzen und dann auf zwischen zwei B�umen gespannten Schlingenb�ndern zu balancieren. Inzwischen z�hlt Slackline zu den jungen Trendsportarten. Den Trainierenden wird viel abverlangt. Gleichgewicht, Reaktionsverm�gen und K�rperbeherrschung sind ebenso n�tig wie Geduld und eine ausgezeichnete Arm-Bein-Koordination. Man unterscheidet meist zwei Arten von Slacklines: Low- und Highline. Die in H�ft- bzw. Knieh�he gespannte Lowline erm�glicht ein einfaches Auf- und Absteigen. Wird das Band in mehreren hundert Metern H�he gespannt, spricht man von der Highline. Bei dieser f�r Profis gedachten Spielart geht es um den besonderen Kick, den Abgrund zu �berwinden, wobei eine Selbstsicherung Pflicht ist. Wer Slacklinen m�chte, braucht dazu zwei Schlauchb�nder von circa zweieinhalb Zentimetern Breite aus einem Material, das im Klettersport �blich und entsprechend zertifiziert ist. Zur Basisausr�stung geh�ren zehn Meter davon mit Baumband-Schutz an den Enden, eine Schlauchbandschlinge und ein Spannelement mit R�cksto�sicherung. Die Schlauchb�nder werden um die Fixpunkte gelegt und das eine Ende mit dem anderen verbunden, indem es in die Schlauchbandschlinge gelegt und mit dem Spannelement individuell gespannt wird. Die Slackline steht unter enormer Spannung. Rei�t sie, kann sie zum lebensgef�hrlichen Geschoss werden. Deshalb ist die R�cksto�sicherung unumg�nglich. So ausgestattet, kann die erste Trainingstunde im Slacklinen starten. Kleiner Tipp f�r Anf�nger: So lange, wie man das kontrollierte Absteigen noch �ben muss, ist ein weicher Untergrund empfehlenswert.






Firma: Messe Erfurt AG

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Stadt: Erfurt
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